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27.11.07 - Lohndiskriminierung


Weiterbildungstermin in Sachen Gleichstellung - Lohndiskriminierung von Frauen - Lösungsmaßnahmen verordnen!

Weiterbildungstermin in Sachen Frauenlöhne" schreibt "Punkt.ch": "Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände dikutieren heute in Bern, wie Lohndiskriminierung bekämpft werden kann."
Frauen verdienen immer noch viel weniger als Männer, entrüstet sich Corina Müller vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann zu recht.

Daß hier Handlungsbedarf besteht, zeigt eine Studie, welche der Kanton Zürich gestern vorgestellt hat: Züricher Frauen verdienen im Schnitt 5.100 Franken. Damit liegen sie 23 % unter dem Lohn-Durchschnitt von Männern.

Kathrin Arioli, Leiterin der Zürcher Fachstelle für Gleichberechtigungsfragen sagt gegenüber ".ch": "Der Unterschied ist in zwei Dritteln der Fälle damit zu erklären, daß Männer besser ausgebildet sind und daher eher Kaderpositionen besetzen." und sie fordert, daß der Staat das Gleichstellungsgesetz durchsetzen müsse, "notfalls mit Salärkontrollen."

Lohngleichheitsinspektoren

Leider hat die Wirtschaftskommission des Nationalrates Lohngleichheitsinspektoren im September 2007 abgelehnt.

Neuer Anlauf in der Romandie - "Equal Salary label"

Daher will Frau Ökonomin Véronique Goy-Veenhuys 2008 beginnen, die Unternehmen, welche sich an Gleichstellungsmaßnahmen beteiligen mit einem "Equal Salary label" (Sprich "Ikquäll Sälläri Läibel" auszuzeichnen.


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October 18. 2017 00:14:45


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