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08. August 2008 - Aktuelles aus der Rubrik LeserInnenbriefe von der Webseite von Barbara Gysi, SP Wil

"NEIN zum Steuerbeschiß – Groß­aktionäre und nicht KMU werden entlastet!" schreibt Barbara (Bild rechts) auf ihrer Webseite.

Das Steuerpaket, über wel­ches wir am 24. Februar abstim­men, trägt eigentlich den fal­schen Namen.

Statt «Unterneh­menssteuerreform II» sollte es «Steuergeschenke für Großaktio­näre » heißen.

Mehr Infos auf Barbara-Gysi.ch.

 

Hintergrund über die Politik von Barbara Gysi (Auszüge aus Barbaras Standpunkten)

Sozial- und Gesundheitspolitik

Meine berufliche Tätigkeit als Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin stellen hier ein wichtiges Fundament dar.

Migration

Die bisherige Zuwanderungspolitik hat versagt, weil sie keinerlei Integrationmaßnahmen vorsah. Die Integration ist gezielt zu fördern. Die zugewanderte Bevölkerung soll mehr Rechte erhalten und partizipieren können.

So nehmen wir alle Menschen ernst und fördern ihre Ressourcen! Denn wer hierher kommt, will etwas und hat auch etwas zu bieten!

Integration verstehe ich als gegenseitigen Prozeß, der sehr viel mit Akzeptanz und Wahrnehmung des Gegenübers zu tun hat.

Ich befürworte:

Jugend

Unser Potential ist unsere junge Generation.
Angebote und Maßnahmen in der Jugendarbeit, niederschwellige Beratung, aber auch selbstgestaltete Räume und Jugendkultur sind wichtig.

Die politische Sensibilisierung ist zu fördern: zb. könnten Jugendparlamente mit Finanzkompetenz ausgerichtet werden und nicht reine „Debattierclubs" ohne echte Wirkung sein.  Gute Schul- und Ausbildungsmöglichkeiten für alle und somit Wahrung der ChancengleichheitBrückenangebote, wenn keine Lehrstelle gefunden wird.

Finanz- und Wirtschaftpolitik: Mehr Staat!

Unser Staat basiert auf einem gesunden Finanzhaushalt. Das heißt aber nicht, in erster Linie möglichst tiefe Steuern, sondern soviel einnehmen, daß auch alle wichtigen Aufgaben finanziert werden können. Ich stehe für einen starken Staat ein.

Denn dieser löst manche Aufgabe wesentlich besser als der „sogenannte freie Markt" - Börsencrash und Abzocker lassen grüßen!

Aktive Wirtschaftspolitik und antizyklisches Verhalten muß möglich sein: Die Schuldenbremse ist unsinnig, denn sie verhindert genau das, daß der Staat in schwierigen Zeiten investieren kann. Dabei ist es zulässig, daß der Staat sich verschuldet, um die Wirtschaft anzukurbeln.

(Quelle: Webseite von Barabara Gysi)

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October 18. 2017 00:14:45


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