15.06.2010 - Sieg auf ganzer Linie! Frauen stellen die Mehrheit der Mitarbeitenden im EDI

Der Kampf geht weiter und heute ist ein Sieg zu vermeldun:

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) zählt seit 2009 mehr Frauen als Männer unter seinen Mitarbeitenden. Der Frauenanteil beträgt 51,8%, während er im Jahr 1993 noch bei 31,5% lag.

Das EDI beschäftigt außerdem 26,9% französischsprachige Mitarbeitende und liegt damit über dem in der Verordnung über die Landessprachen und die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften (SpV) festgelegten Sollwert von 22%.

Die Zahl der Frauen im EDI ist innerhalb von 18 Jahren um 65% gestiegen. In den höheren Lohnklassen 24–38 hat sich der Anteil der Frauen in dieser Zeit verdreifacht und erreicht heute 42,3%. Im Bereich des Topkaders zählt das EDI derzeit 25% Frauen.

Gut die Hälfte aller Mitarbeitenden des EDI arbeitet Teilzeit. Der Beschäftigungsgrad der Männer ist allerdings höher als jener der Frauen. Immer mehr Männer entscheiden sich für ein Teilzeitpensum. So arbeiten in der Bandbreite 70–89% derzeit 37% Männer Teilzeit.

Nach Sprachgemeinschaften betrachtet, setzt sich das Personal des EDI aus 67,9% deutschsprachigen, 26,9% französischsprachigen, 4,3% italienischsprachigen und 0,7% rätoromanischen Mitarbeitenden zusammen. Die Sollwerte der SpV wurden im Falle der französischsprachigen Minderheit übertroffen. Dagegen sind die Sollwerte von 7% italienischsprachigen und 1% rätoromanischen Mitarbeitenden noch nicht erreicht.